Fachbereich Kunst- und Gestaltungstherapie

Eines der Schwerpunkte meines Behandlungskonzeptes in der Ergotherapie liegt in der Kunst- und Gestaltungstherapie.

Die Kunst- und Gestaltungstherapie bietet über schöpferisch anregende Materialien, neben der Sprache, eine zusätzliche Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeit.

In Gruppen- und Einzeltherapie wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglicht in einem geschützten Bilder – und Begegnungsraum, einen Zugang zu ihren inneren Bildern, Gedanken und Gefühlen zu erschließen, sie zu verändern und weiter zu entwickeln. In der gemeinsamen Betrachtung des Produkts und gestalterischen Prozesses, eröffnen sich neue Blickwinkel und Sichtweisen von Krisen und Krankheitssituationen und sich daraus ergebenden Lösungsmöglichkeiten.

 

Kunst- und Gestaltungstherapie mit Erwachsenen

Die Erfahrung zeigt, dass das kunsttherapeutische Angebot die Menschen zur Auseinandersetzung mit sich selbst anregt. Durch das Eintauchen in den schöpferischen Prozess wird der Wahrnehmungs-, Handlungs- und Entscheidungsspielraum erweitert. Eigene, bisher verborgene Potenziale und Ressourcen können entdeckt werden.

 

Indiziert ist die Kunst- und Gestaltungstherapie bei Erwachsenen mit:
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • Depression
  • Essstörungen
  • Demenz
  • Persönlichkeitsstörung
  • Neurose, Psychose
  • Neurologischen Krankheitsbilder
  • Bewältigung von Schicksalsschlägen und Krankheit
    • Trauerbegleitung
    • Onkologie

 

Kunst- und Gestaltungstherapie mit Jugendlichen

In der Phase des Übergangs vom Kindsein zum Erwachsenen sind Jugendliche oftmals heftigen Gefühlsschwankungen ausgesetzt. Die Kunst- und Gestaltungstherapie bietet den Jugendlichen einen Handlungsraum, in dem sie sich kreativ gestaltend mit ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Sehnsüchten auseinandersetzen können und somit einen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen bekommen.

 

Kunst- und Gestaltungstherapie mit Kindern

Die Kunst- und Gestaltungstherapie nutzt eine dem Wesen der Kinder entsprechende Ausdrucksmöglichkeit. Sie stellt einen Freiraum zur Verfügung, in dem das Kind ungehemmt seine Bedürfnisse, Gefühle und Konflikte auszudrücken kann.
Ohne Leistungsdruck erlebt das Kind seine Handlungsmöglichkeiten und gewinnt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Indiziert ist die Kunst- und Gestaltungstherapie bei Kindern und Jugendlichen mit:

  • Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Störungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Kontakt- und Beziehungsstörungen
  • Kommunikationsproblemen
  • Ängsten, Depressionen
  • Traumatischen Erlebnissen
  • Essstörungen